Meine Politik

Ziele für den Dattelner Westen

  • Spielplätze sollen im Westen Dattelns in ausreichender Zahl vorgehalten werden. Wir werden Bürgerengagement, z.B. das der Initiative Schöner Leben Im Winkel unterstützen und deren Engagement für Attraktivierung und Qualitätsverbesserung von Kinder- und Jugendspielflächen wie z.B. des Bolzplatzes und einer Jugendfreizeitfläche für Jugendliche an der Westremstraße durch bestmögliche Beratung und Unterstützung fördern.

  • Das Baugebiet Schacht V ist als familienfreundliches Baugebiet von der SPD geplant worden. Wir möchten, dass es familienfreundlich und generationsfreundlich bleibt, ebenso die Siedlung am Oelmühlenweg, die der SPD-Ortsverein angeregt hat. An der bürgerfreundlichen Entwicklung des Baugebietes an der Haardkaserne werden wir uns beteiligen. Weiterhin unterstützen wir Quartiersentwicklung, Beseitigung von Leerständen und Schließung von Einzelbaulücken.

  • Barrierefreie Siedlung bedeutet mehr als nur abgesenkte Bürgersteige und Rollstuhlrampen, barrierefrei heißt auch eine Sicherheit zu schaffen und ein selbstbestimmtes Leben zu unterstützen. Dies sollte auch unabhängig von sozialer Herkunft und Nationalität in unserer Stadt eine Entwicklungsmaxim sein. Daher möchten wir im Handlungskonzept Dattelns für den Winkel das Ziel eines seniorengerechten Stadtteils mit Zukunft ergänzt wissen. Wir sind der Überzeugung, dass das Quartier Im Winkel als buntes Quartier auch im demographischen Wandel Entwicklungsmöglichkeiten hat hin zu einem Wohnquartier mit hohem Bürgerengagement und Angeboten für Jung und Alt. In diesem Quartier bietet es sich an bezahlbaren Wohnraum in altersgerechten Wohnformen anzustoßen. Weniger, bunter, älter, der Stadtteil Im Winkel kann sich dieser Herausforderung stellen. Dies möchten wir auch im Flächennutzungsplan dokumentiert wissen.

  • Im Zuge der Alterung unserer Gesellschaft möchten wir uns auch mit dem Altern der Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Quartier, deren Bedürfnisse an Nahversorgung und Pflege beschäftigen.

  • Wir lassen niemanden zurück... Die AWO-KiTA/Familienzentrum Haus
    des Kindes International
    ist engagiertes Herz und Kommunikationszentrum des Ortsteils mit internationalen Kontakten zu Familien der vielen Nationalitäten. Nach Rückzug der Diakonie mit der Einrichtung des Nachbarschaftszentrums aus unserem Ortsteil möchten wir - auch ohne derzeitige Sorge um Anmeldungen - ausdrücklich betonen, dass das Familienzentrum und die AWO-KiTA Haus des Kindes International in dem sozial sensiblen Quartier als Kindertagesstätte, Familienzentrum und Begegnungsstätte unterstützt und erhalten bleiben muss.

  • Im Städtebaulichen Handlungskonzept der Stadt Datteln steht: „Die künftige Planungsaufgabe liegt Nicht in neuen Gebieten, sondern in der Pflege oder dem Umbau der vorhandenen Quartiere!“ Das möchten wir für unseren Ortsteil unterstreichen und möchten dies auch planerisch dokumentieren, in dem wir den Oelmühlenweg bis zu Hausnummer 58 im Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche ausgewiesen haben möchten, so dass sich die gewachsene Siedlungsstruktur auch planerisch deutlich vom Freiraum abgrenzt, um einer weiteren „Ausfransung“ der Siedlung entgegenzuwirken.

  • Die ÖPNV-Verbindung aus den Außenbereichen in die Innenstadt und die Schnellbusverbindung nach Recklinghausen sind auch in Zukunft im ausreichenden Takt zu erhalten.

  • Wir fordern für Alt und Jung einen beleuchteten, beampelten sicheren Überweg über die Friedrich-Ebert-Straße an der Siedlung Schacht 5 und wollen, dass die Stadt Datteln neue Verhandlungen mit straßen.nrw dazu aufnimmt.

  • Wir wollen für den überregionalen Fahrrad-Ausflugsverkehr weiterhin die Umgestaltung des Eisenbahndammes an der westlichen Stadtgrenze als Radweg in Zusammenarbeit mit dem RVR anstreben.

  • Wir wollen eine sichere Begehung des Seitenstreifens an der Friedrich- Ebert-Straße vom Fußweg in Höhe der Bushaltestelle Im Winkel bis zum Ampelüberweg.

  • Der ruhende Verkehr ist in allen familienfreundlichen Quartieren eine zeitlich begrenzte Herausforderung, z.B. auch in Schacht V. Wir werden entsprechend der Bevölkerungsentwicklung nach bürgerfreundlichen Lösungen suchen, um den ruhenden Verkehr zu ordnen.

  • Das Abwassersanierungskonzept der Stadt Datteln schützt unser Grundwasser und trägt dazu bei, dass durch ein Trennsystem unsere Kläranlagen entlastet werden. Dies bedeutet auch geringere Gebühren für die Bürgerinnen und Bürger. Ein Trennsystem kann aber auch zu steigendem Grundwasserspiegel führen. Wir erwarten von der Stadt Datteln, dass durch kontinuierliche Berechnungen, weder durch steigendes Grundwasser noch durch Hochwasserstände des Mühlenbaches anliegenden Einwohner unserer Siedlung beeinträchtigen werden.