Meine Politik

Demographischer Wandel in Datteln: Eine soziale Stadt für Jung und Alt

Unsere Stadt muss sich klar darüber sein, dass die demographische Entwicklung in allen Bereichen des Stadtgebietes fortschreiten wird. Hier muss sich die Stadtentwicklung sozial und vorsorgend an dieser demographischen Entwicklung orientieren und alle Bürgerinnen und Bürger mit einbeziehen.

Aus diesem Grunde ist es erforderlich, dass in Datteln bezahlbarer Wohnraum vorhanden ist und auch weiter entsteht. Einkaufsmöglichkeiten müssen ebenso wie der öffentliche Raum barrierefrei und somit leicht zugänglich sein. Die Dattelner SPD tritt dafür ein, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden, welche neben dem Pflegenetz und dem Netz für Freizeit seniorengerechte Dienstleistungen und Handel unterstützen. Hierbei sind Partner aus der Wirtschaft und Wirtschaftsverbänden wie die IHK (Industrie- und Handelskammer) und der HWK (Handwerkskammern) hinzuzuziehen.

Rahmenbedingungen für seniorengerechte Angebote schaffen

Zu beachten ist aufgrund des demographischen Wandels auch, dass viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger im dritten Lebensabschnitt sich noch weiterbilden wollen. Auf diesen Aspekt muss die Volkshochschule eingehen. Ferner muss es Seniorinnen und Senioren möglich sein, kulturelle Veranstaltungen zu besuchen.

Förderung des Ehrenamtes

Ein ganz wichtiger Aspekt für die Dattelner SPD ist das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger, ohne welches diese lebens- und liebenswerte Stadt nicht mehr vorstellbar ist, so dass es weiter gefördert und honoriert werden muss. Insoweit treten wir ein für die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements und der kommunalen Weiterentwicklung der Möglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger, so wie für das friedliche Zusammen aller und verstärkte Anstrengungen im Bereich der Integration.

Unterstützung der Jugendarbeit

Die Dattelner SPD unterstützt ausdrücklich die vielseitige Struktur der Jugendarbeit in Datteln. Die präventive Jugendarbeit mit städtischer Unterstützung bleibt der wichtigste Teil dieses Konzeptes. Wir unterstützen die Bestrebungen der Verwaltung, Partner verstärkt in die Jugendarbeit zu integrieren. Auch hier zeigt sich unsere Unterstützung des Ehrenamtes, denn Vereine sind eine wichtige Stütze, welche der Jugend einen Halt und eine Perspektive eröffnet.

Angebote für Jung und Alt kontinuierlich auf Akzeptanz überprüfen

Die Dattelner SPD ist sich klar darüber, dass Kinder- und Jugendarbeit nur mit den Betroffenen erfolgreich geführt werden kann. Nur so nehmen sie die Angebote an. Dies bedeutet, dass sich die Arbeit an dem Bedarf orientieren muss, die Angebote müssen kontinuierlich auf ihre Akzeptanz hin überprüft werden. Hier muss dann gegebenenfalls aufgrund der jeweiligen Situation durch die Verwaltung und die anderen eingebundenen Organisationen gehandelt werden. Hierzu zählt auch der Umstand, dass wir weiterhin für Patenschaften für Spiel- und Bolzplätze einstehen. Auch so kann gegebenenfalls Vandalismus vorgebeugt werden. Dieses Bürgerengagement ist uns auch wichtig bei weiteren Patenschaften für Grünstreifen, Blumenkübel, etc. Diese müssen eingerichtet und gefördert werden.

Unterstützung sämtlicher Bildungsanbieter

Nicht zuletzt ist die Bildung ein Querschnittsthema, welches in Zusammenhang mit Arbeitsplätzen nicht vergessen werden darf. Wir unterstützen alle Maßnahmen und Träger, die uns darin unterstützen den Menschen unserer Region eine Perspektive und Chance zu bieten. Den Wandel unseres Schulsystems aufgrund sinkender Schülerzahlen und neuen Bildungsstrategien werden wir begleiten. Dabei zählt auch hier für uns der Satz, Betroffene zu Beteiligten machen. Inklusion werden wir an unseren Schulen weiterhin fördern. Unsere VHS macht mit ihrem breiten Programm gute Arbeit, die erhalten und gefördert werden muss.

Einkommensschwachen Familien Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe bieten

Im Jugendbereich müssen bei Ferienangeboten einkommensschwächeren Familien die Möglichkeiten gegeben werden, am Ferienspaß und an Freizeitfahrten teil zu nehmen. Eine besondere Aufmerksamkeit verdient die sozialpädagogische Familienhilfe und die Erziehungsberatung ebenso wie die sozialpädagogische Beratung an den Schulen, mit denen die Zusammenarbeit diesbezüglich intensiv gesucht wird. Wir fordern die Weiterführung der Schulsozialarbeit an den Dattelner Schulen.



Aus dem Dialog mit den BürgerInnen – auch dafür stehen wir ein:

  • Wir stehen für eine solidarische Politik, in der der Mensch im Mittelpunkt steht.

  • Teilhabe und Integration möchten wir auch unseren Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund zukommen lassen. Eine bunte Gesellschaft in Solidarität wird zu einer solidarischen Zukunft und der Nutzung aller wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beiträge führen.

  • In Datteln wollen wir nicht überleben, sondern gemeinsam unser Leben gestalten. Solidarität benötigen wir in den verschiedensten Situationen unseres Lebens. Nur innerhalb der Gesellschaft können wir mit entsprechenden Hilfen und eigenem Antrieb wieder Teilhabe am öffentlichen Leben in Datteln erhalten. Dazu sollten alle notwendigen präventiven und sozialen Maßnahmen beitragen.

  • Inklusion, Integration und Barrierefreiheit: in allen gesellschaftlichen und städtebaulichen Bereichen möchten wir Barrieren beseitigen: alltägliche und die in unseren Köpfen. Inklusion in unserer Gesellschaft ist für uns keine Sache des Alters, der Herkunft oder Art und Grad der Beeinträchtigung /der Einschränkung. Alle Menschen, egal welchen Alters, müssen da abgeholt werden, wo sie stehen und Hilfe benötigen. Wir stehen uneingeschränkt für „Menschen mit Beeinträchtigungen“, die unter uns leben, hilfsbereit ein.

  • Die Hilfe die benötigt wird, muss diesen besonderen Menschen wie allen Schwachen in unserer Gesellschaft, egal an welcher Stelle in ihrem Leben zuteil gemacht werden, damit sie Ihre Talente unserer Gesellschaft zu Gute kommen lassen können.

  • Die Dattelner SPD wird auch, wie in der Vergangenheit bei der Einrichtung der „Gustav-Adolf Schule“ als erste städtische inklusive Schule, Kindern und deren Eltern, egal welcher Art von Beeinträchtigungen oder Hilfe benötigt wird, die Möglichkeit zu geben, dass eine annähernde Normalität im Alltag erreicht werden kann.

  • Wir fordern mehr Unterstützung von der Verwaltung. Wie ein „Pilot“, der bereits die Belange der Bürgerinnen und Bürgern im sozialen Bereich betreut, möchten wir dass ein Ansprechpartner den Menschen und Angehörigen an die Seite gestellt wird.

  • Kinder und Jugendliche: Ihnen möchten wir größtmögliche Hilfen anbieten, damit sie ihre Zukunft ungezwungen und ihren Talenten entsprechend gestalten können. Wir werden die Vernetzung mit sozialen Verbänden, Industrie, Handwerk und Dienstleistung sowie Jobagentur fördern, um gemeinsame Ausbildungsperspektiven und einen Arbeitseinstieg zu ermöglichen. Wir werden ein besonderes Augenmerk auf präventive Maßnahmen im Sozialbereich haben. Dies gilt besonders im Familien-, Kinder- und Jugendbereich.

  • KiTas und Familienzentren: sollen möglichst in der Trägerschaft von örtlich verwurzelten und langjährig engagierten Trägern bleiben, eine Vielfalt der Träger soll erhalten bleiben. Für uns sind KiTas auch Bildungseinrichtungen und dienen zur Stärkung der sozialen Kompetenz von Kindesbeinen an. Unsere Familienzentren können Beratungs- und Begegnungsstätten bis hin zu Nachbarschaftszentren der Stadtteile werden.

  • Jugendarbeit in Datteln möchten wir weiterhin dezentral und vielfältig organisiert wissen.

  • Schul- und Bildungspolitik: Wir wollen die Sekundarschule. Damit reagieren wir auf die weiterhin sinkenden Schülerzahlen, auf die Anforderungen der Arbeitswelt und der Chancengleichheit hin zum höchstmöglichen Bildungsabschluss für jedes Kind. Wir setzen zum Wohle der Kinder auf längeres gemeinsames Lernen. Neben der Sekundarschule fördern wir jedoch auch das Gymnasium. Dieses gilt als Säule unseres Bildungssystems, ebenso wie die Kollegschule. Wir wollen die Jahrgangswiederholungsquote in einem ausgewogenen System senken und keine Schulabgänger ohne Abschluss. Wir wollen den Übergang zur Sekundarstufe 2 erleichtern. Wir wollen das Ganztagsangebot für Schülerinnen und Schüler bedarfsgerecht ausbauen. Wir möchten bei ausreichender Klassenstärke die Grundschulen in unseren Stadtteilen erhalten, möchten jedoch auch gleiche Chancen für alle Kinder, mit angeglichenen Klassenstärken und guter Ausstattung aller Schulen. Für uns steht Solidarität vor Auslese. Wir möchten kein Kind zurücklassen!!

  • Wir unterstützen die frühe Förderung der Sprachlichen Kompetenz.

  • Wir unterstützen Sonderpädagogische Förderzentren, wenn Allgemeine Schulen nicht ausreichen, Kinder so zu fördern, dass es zu ihrem Wohlergehen beiträgt.

  • Wir wollen die Medienkompetenz für Jung und Alt steigern.

  • Für SeniorInnen, egal welchen Kulturkreises, möchten wir ein
    selbstbestimmtes Leben mit Hilfen in einer für sie bestmöglichen
    Wohnform anbieten.

  • Der Ausbau des Pflege- und Beratungsnetz möchten wir in Datteln
    fördern. Wir unterstützen den Ausbau der häuslichen Pflege und die
    Hilfen für ein Wohnen im Alter.

  • Wir wollen das Sicherheitsbedürfnis in unserer Stadt fördern
    genauso wie den Wunsch nach einer sauberen Stadt gerecht
    werden.

  • Wir wollen, dass die Nationen in unserer Stadt zusammenwachsen
    und gemeinsam das Leben in der Stadt gestalten, wir wollen
    Kulturen respektieren und Respekt fördern.

  • Wir wollen in Datteln das lebenslanges Lernen fördern: Wir erhalten
    die Volkshochschule, unterstützen die Familienbildung und suchen Netzwerkpartner aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung bei der gemeinsamen Bildungsaufgabe in unserer Stadt.

  • Wir werden uns engagieren gegen Rechtsextremismus, Vorurteilen, Ausgrenzung und jeglicher Form von Gewalt und Diskriminierung, die als Wort oder Tat in Datteln auftreten sollte.

  • Wir wollen den Asylsuchenden in unserer Stadt eine bestmögliche Unterbringung bis zum Abschluss Ihres Verfahrens ermöglichen. Familien sollten dezentral untergebracht werden.

  • Wir unterstützen weiterhin eine unabhängige Schuldnerberatung.

  • Für uns gilt: Gemeinwohl hat Vorrang vor Einzelklientele und wir
    werden der Entsolidarisierung entgegen wirken.